Hautkrankheit, wie Acne Inversa alles auf den Kopf stellt

Acne Inversa ist eine Akneerkrankung, mit der nicht zu spaßen ist. Dabei reicht es schon aus, wenn eine Hautstelle entzündet ist, oder ein schmerzender Knoten an der Oberfläche entdeckt wird. Meist befindet sich die Krankheit auch unter den Achselhöhlen, oder der Brust und dem Po. Einfach Stellen, die schon schwer zu erreichen sind. Das macht die Bekämpfung nicht leichter. Doch bei der Erkrankung, die wie Krebs daherkommt, handelt es sich um die oben genannte Acne inversa. Was viele nicht wissen, ist, dass es Haare sind, die an dieser Infektion Schuld sind. Und so handelt es sich hierbei lediglich um eine Haarwurzel, die sich unter den Achseln, oder auch im Schambereich entzündet hat. Dies führt zu einem leichten Schmerz. Hinzu kommen dicke Mitessen, wie auch Abszesse.

Wenn Bakterien unter der Haut zur Untermiete wohnen

Allerdings gibt es dann och ein weiteres Problem. Sollten die Abszesse aufbrechen oder aufplatzen, wird es richtig schlimm. Acne Inversa zeigt sich dann von der ganz üblen Seite. Eiter kapselt sich ab und Bakterien graben Gänge unter der Haut. Hat sich eine Person einmal damit infiziert, können die Nester noch über viele Jahre unbemerkt bestehen bleiben. Es ist gut möglich, dass auch Nebenstränge entstehen. Sofern Acne Inversa entdeckt wird, ist es nicht ratsam, erst mal danach zu suchen, also welche Symptome typisch sind. Denn bei unbekannten Hautkrankheiten sollte sofort ein Hautarzt aufgesucht werden. Der Hautarzt kann dann mittels Gewebeproben sofort das Problem am Schopfe greifen und auch behandeln. Ein Ultraschallbild gibt Gewissheit, wenn es darum geht, wo die Bakterien ihr Unwesen treiben.

Acne Inversa lässt sich behandeln

Am besten wird die Krankheit mit Antibiotika behandelt. Der Vorteil hierbei ist, dass die Entzündungen verschwinden. Allerdings besteht die Chance auf Genesung nur dann, wenn die Krankheit noch nicht fortgeschritten ist. Jene dann entstandenen Fisteln müssen chirurgisch entfernt werden. Es kommt vor, dass die Hautkrankheit auch erblich bedingt zustande kommen kann. Übergewicht ist einer der Hauptauslösefaktoren, wenn es um Acne Inversa geht. Auch sollte am besten komplett auf Rauchen verzichtet werden. Und selbst wenn es um Kleidung geht, sollte diese nicht scheuern. Wenn jene drei Risikofaktoren ausgeschlossen werden können umso besser. Denn bei letzterem können Hautentzündungen entstehen. Die Krankheit tritt bei den meisten in Schüben auf. Viele der Patienten klagen, nicht mehr sitzen zu können. Acne Inversa kann zwar abheilen, aber dann wieder kommen. Das macht es nicht leicht, damit leben zu können. Gerade im Alltag ist es oft schwer, mit der Krankheit zu leben. Ein Fehler sollte auf keinen Fall gemacht werden, die Erkrankung als Mückenstiche zu sehen. Mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung lässt sich der Heilungsprozess beschleunigen. Betroffene haben jedoch das Problem, sich immer zurückziehen zu wollen. Kein Wunder, schließlich handelt es sich hierbei um kein schönes Hautproblem, welches auch noch schmerzhaft ist. Dies ist aber genau der falsche Weg. Lieber das direkte Gespräch mit dem Arzt suchen.

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