Patalogische Wirbelsäulenkrümmung

Unter dem Fachbegriff „Pathologie“ versteht man eine Veränderung des normalen Wohlbefindens. Dies bedeutet, dass Wirbelsäule bestimmte Veränderungen hat und nicht mehr störungsfrei funktioniert. Dieses Organ spielt im menschlichen Leben eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund soll man sich Aufmerksamkeit auf diesen Artikel lenken, damit Skoliose und andere Krankheitsarten von Wirbelsäulen zu vorbeugen.

Rund um Wirbelsäule

Wirbelsäule bildet das Achsenskelett jedes Menschen und besteht aus 33 Wirbeln. Das Achsenskelett erfüllt mehrere lebenswichtige Funktionen. In erster Linie gehören dazu:

  • Körperhalten;
  • Trägt den Schädel;
  • Trägt den Schultergürtel und den Thorax;
  • Ist ein sicherer Schutz für den Rücken;
  • Bietet Austrittspunkte für die Spinalnerven;
  • Ermöglicht Kopf- und Rumpfbewegung;
  • Ist für die Hände- und Beine-Bewegung verantwortlich.

Eine gesunde Wirbelsäule sieht von hinten betrachtet gerade aus und die Wirbel liegen direkt untereinander, ohne gegeneinander verdreht zu sein. Von einer Seite betrachtet verläuft sie in einer Form eines doppelten „S“:  Wirbelsäule krümmt sich im Bereich des Hals- und Lendenwirbelsäulenbereichs nach vorne sowie auf Höhe der Brustwirbelsäule und des Steißbeines nach hinten.

Arten von der Wirbelsäulenkrümmung

Moderne Medizin unterscheidet heutzutage verschiedene patalogische Veränderungen von Wirbelsäulen. Zu den häufig vorkommenden Pathologien gehören:

  • Skoliose;
  • Lordosen;
  • Kyphosen.

Unter dem Fachbegriff „Skoliose“ verstehen Ärzte und Fachmänner eine Seitenverbiegung von Wirbelsäule. Die Wirbelsäule bildet dabei einander gegenläufige Bögen, die sich kompensieren, um das Körpergleichgewicht aufrecht zu erhalten (S-Form).

Eine krankhafte Verformung der Wirbelsäule beginnt meist ohne erkennbaren Grund bereits im Kindesalter. Mädchen sind häufiger von Verformungen der Wirbelsäule betroffen als Jungen und die Erkrankung wird meist zwischen dem zehnten & zwölften Lebensjahr erkannt, da in dieser Zeit oftmals Schmerzen auftreten.

In manchen Fällen lässt sich die Rückendeformation zurückführen auf:

  • Erkrankung der Muskulatur (myopathische Skoliose),
  • eine Verformung der Wirbelkörper, die teilweise angeboren ist (ostheopathische Skoliose),
  • gestörte Nervenversorgung im Rücken (neuropathische Skoliose).

Der Begriff Kyphose (griechisch: kyphos = gebückt) hat im Gegensatz zur Skoliose zunächst keinen Krankheitswert. Eine Kyphose im Brustwirbelsäulenbereich ist physiologisch. Hiervon abzugrenzen ist die Hyperkyphosierung, also eine pathologische Verstärkung des normalen Rundrückens. Kyphosen können aber auch in Abschnitten der Wirbelsäule auftreten, in denen normalerweise eine Hohlkreuz besteht. Hier ist dann die Kyphose durchaus als krankhaft zu bezeichnen.

Zahlreiche Ursachen können zur plötzlichen Entstehung von patalogischen Veränderungen der Wirbelsäule führen. Dazu zählen Ärzte verschiedene Arten von Krebs oder Tumoren, starke Entzündungen, die zu Veränderungen geführt haben, oder sogar angeborene Störungen.

Therapie

Die Auswahl der Therapie wird individuell bestimmt. In den meisten Fällen reicht es aus, regelmäßig Sport zu treiben und Krankheitsgymnastik zu üben. Selten wird einen chirurgischen Eingriff verordnet. Es handelt sich um starke Komplikationen. Sie können störungsfreies Funktionieren beschränken. In erster Linie spielt während der Behandlung Ursachen-Bestimmung eine wichtige Rolle. Dadurch kann den Weg zur schnelleren Heilung kürzen.

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